Während Ihres Besuchs in Santiago de Cuba sollten Sie es nicht versäumen, die einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften zu erleben, von denen viele ein untrennbarer Teil der Geschichte der Stadt und der Region sind. Von den attraktiven Landschaften der Sierra Maestra bis zum ansteckenden Rhythmus der Tumba Francesa werden Sie unvergessliche Erlebnisse mitnehmen.

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Santiago de Cuba Santiago: das Herz der kubanischen Trova

DIE STADT, DIE MENSCHEN UND IHRE GESCHICHTE

Santiago: das Herz der kubanischen Trova

Jeden Abend öffnet die Casa de la Trova in Santiago de Cuba im Herzen des historischen Zentrums ihre Türen zu einem authentischen Erlebnis kubanischer Musik. Die Stadt ist die Wiege einiger der bekanntesten Musikgenres der Insel, und die Trova ist eine davon. Pepe Sánchez, Ñico Saquito, Sindo Garay, Elíades Ochoa oder Compay Segundo sind nur einige der Namen, die dieser seit Jahrzehnten in der Stadt erhaltenen Tradition zu ihrem Ruf verholfen haben. An diesen Abenden, die von Spontaneität und Lebensfreude geprägt sind, können Sie den natürlichen Rhythmus und Takt der traditionellen Trova hautnah erleben und sich mit den Künstlern austauschen, während Sie den typischen Rum aus Santiago kosten.

Santiago de Cuba Sonnenuntergang von der terrasse der, “BELLO BAR”

UNVERGESSLICHES SANTIAGO

Sonnenuntergang von der terrasse der, “BELLO BAR”

Die Höhe und gewaltige Größe des Meliá Santiago de Cuba belohnen uns mit einem wunderschönen Blick auf die Stadt und die Sierra Maestra. Die „Bello Bar" auf der obersten Etage des Hotels ist gleichzeitig auch ein Panorama-Aussichtspunkt mit Terrasse und der ideale Ort, um sich mit Freunden oder zu zweit am späten Nachmittag zu treffen und einen der exquisiten Cocktails zu probieren.

Céspedes-Park und Umgebung

Der Hauptplatz von Santiago de Cuba ist ein sehr lebhafter Ort. In seiner Architektur fließen mehrere Baustile zusammen, und er ist von einigen der symbolträchtigsten Gebäude umgeben: dem Rathaus, dem Diego Velázquez Haus und Museum, der Kathedrale, dem alten Club San Carlos und dem Hotel Casa Granda. Es bildet den Grundstein dessen, was im Jahr 1515 das siebte Dorf auf der Insel war, heute die zweitgrößte Stadt des Landes.

Balkon von Velázquez

Im Januar 1950 wurde vom Stadtrat von Santiago de Cuba das Bauprojekt des "Balkons von Velázquez" zu Ehren des Stadtgründers genehmigt. Die Absicht war, die Stadt mit einem Aussichtspunkt auszustatten, um die Geschichte der ersten Momente von Santiago de Cuba, seiner ersten Verteidigungsbastion, sowie von bedeutenden Persönlichkeiten, die die Zeit der Stadtgründung überschritten haben, zu sammeln.

Trova-Haus

Das Haus der Trova José „Pepe“ Sánchez hat die Aufgabe, die traditionelle kubanische Trova-Musik zu pflegen, zu verbreiten und in alle Ecken der Welt zu bringen. An diesem Ort treten Musikgruppen und kleinformatige Ensembles auf. Es ist Sitz des Internationalen Trova Festival „Pepe Sánchez“, das in der Stadt jedes Jahr im September stattfindet.

Museum Emilio Bacardí

Es war die erste Einrichtung dieser Art auf Kuba und wurde 1899 eröffnet. Sein Erschaffer und Förderer war Don Emilio Bacardí Moreau, erster Bürgermeister von Santiago de Cuba. Es beherbergt kostbare Beispiele der präkolumbischen Kultur, der nationalen Kunst und der kubanischen Geschichte, darunter verschiedene Gegenstände, die dem Nationalhelden Kubas, José Martí, gehörten. Es besitzt eine bedeutende Sammlung von Gemälden aus der Kolonialzeit sowie Werke aus der spanischen Renaissance und Kreationen von kubanischen Künstlern.

Rum-Museum

Dieses Museum in Santiago de Cuba, das in den symbolträchtigen Lagerhäusern des Hafens untergebracht ist, zeigt die Geschichte der Rumherstellung. Dazu verfügt es über fünf Ausstellungsräume, in denen sie sich auf Fotografien und Proben der ersten Rumproduktionen stützen. Darüber hinaus gibt es einen Bereich mit Reifefässern und es werden eine Vielzahl von Rumetiketten und -behältern ausgestellt, von alten bereits verschwundenen Marken wie dem Matusalén und dem Caribbean Club bis zu anderen, die weiterhin bestehen, wie der Ron Santiago oder der Caney.

Tivoli-Viertel

Viertel von Santiago de Cuba, in dem die kulturellen Synkretismen und der ethnischen Austausch der kubanischen Nationalität verschmelzen. Infolge der haitianischen Revolution Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts erlebte es einen städtebaulichen Impuls. Es ist ein Symbol und gehört zum französischen Gedächtnis in dieser Stadt, deren Geschichte eng mit dem Tivolí verbunden ist. Noch heute weist dieses Viertel diese harmonische Kombination zwischen dem Kulturellen und dem Populären auf. Dichter und Trova-Musiker haben seine Einzigartigkeit, den offenen und fröhlichen Charakter seiner Einwohner besungen und das Viertel so zu einer der Haupttouristenattraktionen von Santiago de Cuba gemacht.

Treppe Padre Pico

Erbaut im Jahr 1899 unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Emilio Bacardí und zu Ehren des katholischen Priesters Bernardo del Pico Redín, ist sie eine der bekanntesten Straßen in Santiago de Cuba. Sie präsentiert sich als wahrer natürlicher Aussichtspunkt und eins der Eingangstore zum Viertel El Tivolí. Sie besitzt 52 Treppen, unterteilt in 13 Blöcke von je 4 Stufen und 12 Treppenabsätze.

Hafen von Santiago de Cuba

Er wurde 1494 gebaut, zeitgleich mit der zweiten Reise, die Christoph Kolumbus zur Insel unternahm. Bei seiner Gründung erhielt er den Namen „Puerto de Rey“ (Hafen des Königs), und von dort legte Jahre später (1516) Hernán Cortés auf seiner Reise zur Eroberung Mexikos ab. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts begann man, die Docks und Wellenbrecher mit Industriecharakter zu bauen.

Karnevalmuseum

Das Karnevalsmuseum wurde im Juni 1983 eröffnet und umfasst die verschiedenen Etappen dieser volkstümlichen Ausdrucksform, die im Juli die Stadt mit Musik und Tanz erfüllt. Diese Einrichtung zeigt Modelle von Kutschen, Trophäen, Kostümen, Umhänge, Straßenschmuck sowie die Musikinstrumente der wichtigsten Gruppen, die an den Feierlichkeiten teilnehmen: Cabildo Carabalí, Tumba Francesa und Conga Santiaguera.

Santiago de Cuba Cayo Granma und die Fischereikunst

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Cayo Granma und die Fischereikunst

Einer der für Santiago typischen Ausflüge besteht darin, eines der kleinen Boote zu nehmen, die die Bucht überqueren, um nach Cayo Granma zu gelangen. Die kleine Insel war viele Jahre lang Siedlung einer Fischergemeinschaft, die sorgfältig auf ihre Traditionen und Werte achteten. Neben der eigenartigen Architektur der Häuser auf dem Cayo (Key) zeichnet sich der Ort durch seine tiefe Verbundenheit mit dem Meer und die unzähligen Geschichten seiner Einwohner aus.

Santiago de Cuba Sonnenuntergang in der Bucht von Santiago de Cuba

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Sonnenuntergang in der Bucht von Santiago de Cuba

Die ruhigen Gewässer der Bucht von Santiago de Cuba sind wie eine dauerhafte Einladung zum Besuch der Küste und des Hafens. Zusätzlich zu der herrlichen Aussicht kann man an sonnigen Tagen noch viele der in diesem Gebiet in den kritischsten Tagen des Spanisch-Kubanisch-Amerikanischen Krieges versunkenen Schiffe sichten.

Plaza Dolores

Einer der meistbesuchten Plätze im historischen Zentrum. In den Häusern aus der Kolonialzeit rund um den Platz befinden sich mehrere Restaurants sowie die „Taberna de Dolores“. Das bemerkenswerteste Gebäude, die ehemalige Dolores-Kirche, wurde zu einem wunderschönen Konzertsaal umgebaut, in dem sich heute das Orquesta Sinfónica de Oriente befindet. Ebenfalls hier befindet sich der Veranstaltungsort des Internationalen Chorfestivals von Santiago de Cuba, das alle zwei Jahre im November stattfindet.

Plaza de Marte

Er entstand gegen Ende des 18. Jahrhunderts und ist einer der zentralsten Orte der Stadt. Der Platz ist eine Hommage an die Unabhängigkeit Kubas. Er ist einer der Lieblingsorte der Einwohner von Santiago. In seiner Umgebung findet man Einrichtungen wie den Iris Jazz Club, die Hotels Rex und Libertad oder den Innenhof „Patio Los Dos Abuelos“, der der traditionellen Musik vorbehalten ist.

Moncada-Kaserne

Diese Militärkaserne ging nach dem Angriff einer Gruppe Jugendlicher unter der Führung von Fidel Castro in die Geschichte ein. Diese hatten als Ziel, die Enklave zu erobern und dann in die Berge von Santiago de Cuba zu gehen, um den Kampf gegen die Diktatur von Fulgencio Batista aufzunehmen. Heute beherbergt die Kaserne die Schulstadt „Ciudad Escolar 26 de Julio“, und in einer der Einrichtungen gibt es ein Museum, das Details der dortigen Ereignisse vom 26. Juli 1953 zeigt.

Plaza de la Revolución

Es befindet sich am Eingang der Stadt Santiago de Cuba und gilt als wichtigstes monumentales Bauwerk des 20. Jahrhunderts, das in der Stadt errichtet wurde. Zu Ehren des Helden Antonio Maceo befindet sich hier die mit 16 m höchste Statue des Landes, ein Werk des Bildhauers Santiago Alberto Lezcay. Im Inneren kann man mithilfe der Technik der Holografie eine Sammlung von Objekten des „Bronze-Titanen“ sehen.

Theater Heredia

Es ist das bedeutendste Kulturzentrum von Santiago de Cuba. Die Einrichtung ist auf die Programmierung, Organisation und Förderung von künstlerischen Darbietungen, Ausstellungen, Festivals, Kongressen, Tagungen, Konferenzen und anderen Veranstaltungen spezialisiert. Es ist der Sitz der Internationalen Handelsmesse EXPOCARIBE sowie einer der Austragungsorte des Festival del Caribe, allgemein bekannt als Feuer-Festival.

Freidhof Santa Ifigenia

Der Friedhof Santa Ifigenia ist der zweitgrößte des Landes und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Santiago de Cuba. In der Nekropole befinden sich die Überreste eines guten Teils der kubanischen Unabhängigkeitsführer, darunter die des Nationalhelden von Kuba, José Martí, und des Führers der kubanischen Revolution, Fidel Castro.

Santiago de Cuba Die Steel Band von El Cobre

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Die Steel Band von El Cobre

Die Umgebung der Ortschaft El Cobre ist ein Ort der permanenten kulturellen Verschmelzung. Migranten aus anderen karibischen Inseln ließen sich in diesem Gebiet nieder und brachten ihren Glauben, ihre Kultur und ihre Musikinstrumente mit. Als Teil dieses Vermächtnisses finden wir heute die einzigartige Steel Band der Ortschaft, die aus Nachkommen von Caymanern und Kubanern besteht, vereint durch die Kunst und den Willen, einen der typischen karibischen Klänge zu perfektionieren.

Santiago de Cuba Tropicana, eine Legende aus Havanna mit Santiago-Flair

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Tropicana, eine Legende aus Havanna mit Santiago-Flair

Für diejenigen, die überzeugt sind, dass aufgewärmter Kaffee nicht schmeckt, tritt das Cabaret „Tropicana Santiago“ den Gegenbeweis an. Die legendäre Nacht unter dem Sternenhimmel mit einer aufwändigen Show und eindrucksvollen Kostümen nach dem Vorbild Havannas, stellt das reine orientalische Flair dieses Ortes nicht in den Schatten. Der richtige Ort, um die beste Musik und Tänze Kubas zu genießen.

Kapelle der Virgen de la Caridad von Cobre

Kultstätte zu Ehren der Schutzpatronin von Kuba. Dieser symbolträchtige Ort am Stadtrand von Santiago de Cuba ist ein Wallfahrtsort für einen großen Teil der kubanischen Bevölkerung. Dort wird die Santa Patrona, die Schutzpatronin von Kuba geehrt. Er wurde auch von den letzten drei Päpsten der katholischen Kirche besucht, die in der Kapelle eine heilige Messe abgehalten haben.

Burg San Pedro de la Roca (El Morro)

Historisches Militärgebäude an der Einfahrt zur Bucht von Santiago de Cuba, das zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Dieser Platz ist das neuralgisches Zentrum der Altstadt und ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher. Auf einer Seite der Kirche de la Soledad gelegen, kann man von hier aus über beliebte Hauptstraßen wie die Calle República, den Boulevard oder die populäre Calle de los Cines (Straße der Kinos) verschiedene Richtungen erkunden.

Der Berg von San Juan

Historische Anlage, die den Unabhängigkeitskriegen gewidmet ist. Am Rande der Stadt Santiago de Cuba befindet sich dieser historische Park, der einen guten Teil der Unabhängigkeitsgeschichte der Region, insbesondere die Momente des spanisch-kubanisch-nordamerikanischen Krieges vom Ende des 19. Jahrhunderts, vereint.

Cayo Granma

Cayo Granma ist eine kleine Insel und Fischersiedlung, die am Eingang der Bucht von Santiago de Cuba liegt. Sie zeichnet sich durch die eigenartige Architektur ihrer Häuser sowie durch die Traditionen der Dorfgemeinschaft aus.

Santiago de Cuba Die berühmten „Fiestas“ von Santiago

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Die berühmten „Fiestas“ von Santiago

In Kuba sagt man, es gebe keinen Karneval wie den von Santiago. Denn der Juli bringt zusammen mit der traditionellen Hitze des kubanischen Sommers einen ganzen Monat lang Feiern und Festlichkeiten in die karibischste Stadt Kubas. Der Monat beginnt mit der international berühmten „Fiesta del Fuego“ (Feuerfest), einem der wichtigsten Kulturfestivals der karibischen Kultur. Und gegen Ende des Monats beginnt der Karneval - Tage voller Lebensfreude und Genuss, in denen die Bewohner der Stadt und die Besucher zu einer einzigartigen Feier zusammenfinden, die dem Rhythmus der Conga von Santiago gleicht.

Santiago de Cuba Plaza de Marte und die Hitze von Santiago

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Plaza de Marte und die Hitze von Santiago

In einer Stadt, die den ewigen Sommer lebt, sind die Plätze voller Menschen und deren Geschichten. Einer der bekanntesten Plätze in Santiago de Cuba ist der Plaza de Marte. Es wird viel über Baseball gesprochen, aber auch über den Alltag, die Freuden und auch die Sorgen der Menschen in Santiago. Vor allem jedoch ist es ein Ort, um allen die Gastfreundschaft einer Stadt zu zeigen, die das Meer und die Berge, die Conga und den Rum liebt, Traditionen, die diesen Ort einzigartig machen.

Gran Piedra

Wunderschöne Naturlandschaft in der Sierra Maestra. Eine der höchsten Erhebungen der Sierra Maestra, die durch den beeindruckenden Monolith, der die Krönung bildet, besticht. Der Aufstieg auf den Gipfel bietet eine großartige Gelegenheit, den natürlichen Reichtum der östlichen Bergkette Kubas zu betrachten, mit zahlreichen Arten von Flora und Fauna, von denen viele in der Region endemisch sind. An klaren Tagen kann man vom Gipfel aus die Küste von Haiti und eine schöne Aussicht auf das Karibische Meer sehen.

Botanischer Garten Ave del Paraíso

Bedeutendes Reservat mit endemischen Arten aus dem östlichen Kuba. Es liegt in der Sierra de la Gran Piedra und beherbergt mehrere hundert Pflanzenarten, darunter 222 Farne, 352 Orchideensorten, Eukalyptus, Pinien, Zypressen und eine große Vielzahl an Obstbäumen sowie die Pflanze, die diesem Ort ihren Namen gegeben hat. Über 459 Stufen erreicht der Besucher einen natürlichen Aussichtspunkt, von dem aus er einen Panoramablick auf die südöstliche Küste von unvergleichlicher Schönheit hat.

Ruinen der Kaffeeplantagen

Archäologische Landschaft, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die archäologischen Landschaften der ersten Kaffeeplantagen im Südosten Kubas wurden im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, da sie ein einzigartiges Zeugnis einer Pionierarbeit in der Landwirtschaft auf schwierigem Gelände darstellen.

Tumba Francesa

Symbol für das kulturelle Erbe von Französisch-Haiti und des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit. Die Tumba Francesa „La Caridad de Oriente" wurde im November 2003 zum mündlichen und immateriellen Weltkulturerbe erklärt. Es handelt sich um einen Freizeit- und Kulturplatz, der seinen Ursprung im 19. Jahrhundert hat. Mit dieser Form des künstlerischen Ausdrucks verschmolzen die afrikanischen Sklaven ihre Rhythmen mit den französischen Tänzen der Karibik. In der Tumba Francesa sind authentische Musikinstrumente, Tänze, Berührungen und Lieder der Vorfahren erhalten, ebenso wie die kulinarischen Bräuche, die ursprünglichen spirituellen Gesetze und Gebote. Ihre Trommeln, von afrikanischen Händen gebaut, sind mehr als ein Jahrhundert alt.

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Baracoa

Die erste Stadt, die von den spanischen Eroberern auf Kuba (1512) gegründet wurde, die man auch als Primärstadt Kubas kennt. Diese attraktive Stadt befindet sich in der östlichsten Provinz des Landes - Guantánamo -, welche an Santiago de Cuba angrenzt. Baracoa bietet den Besuchern die Möglichkeit eine der attraktivsten und am besten erhaltenen Landschaften der Antillengeografie zu bewundern, wo der Berg Yunque (Amboss) besonders hervorragt.

Der Berg von San Juan

Ein stummer Zeuge der Geschichte, denn dort wurde der letzte Kampf im spanisch-kubanisch-amerikanischen Krieg ausgetragen, der das Ende einer ganzen Zeitepoche bedeutete. Bei diesem Ereignis war Theodore Roosevelt, der spätere Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Befehlshaber einer Kompanie. Dies ist der einzige Ort auf Kuba mit einem Denkmal für nordamerikanische Soldaten.

Erzbischofskathedrale

Sie ist eine der ältesten Kathedralen des Kontinents und Sitz des vierten Bistums von Amerika, obwohl das heutige Bauwerk erst 1922 errichtet wurde, was die Tatsache erklärt, dass ihr Erscheinungsbild den eklektischen Tendenzen entspricht. Sie beherbergt in einer ihrer Seitenkapellen das Kirchenmuseum mit einer wertvollen Sammlung von Möbeln, Gemälden und geheiligten Gegenständen.

Haus und Museum Diego Velázquez

Erbaut wurde es im Jahre 1515 und gilt deshalb als eines der ältesten Gebäude Kubas. Im 16. Jahrhundert wurde es als Handelshaus betrieben und diente gleichzeitig als Einrichtung für ein Gold- und Silberschmiede. Die Wände, Decken, einige der Türen und der Schmelzofen sind Originale. Heutzutage ist es Sitz des Museums für Historisches Ambiente von Kuba, in dem Möbel und Haushaltsgegenstände aus dem 16. bis 19. Jahrhundert aufbewahrt werden.

Karneval von Santiago

Eines der bemerkenswertesten volkstümlichen Feste der Stadt hat seinen Ursprung in einer kirchlichen Prozession, die von den Kirchenbehörden jedes Jahr am 25. Juli zu Ehren des Apostels Santiago organisiert wurde. Der Karneval von Santiago unterscheidet sich von allen anderen Karnevalsfeiern des Landes durch seine spanischen, afrikanischen und französisch-haitianischen Wurzeln, deshalb wurde ihm zu Ehren ein Museum gewidmet. Feiern ist in Santiago ein Teil des Lebens.

Museum der Geschichte 26. Juli

Es ist in der ehemaligen Kaserne Cuartel Moncada untergebracht, einer militärischen Festung, die am 26. Juli 1953 von einer Gruppe junger Revolutionäre unter der Leitung von Fidel Castro Ruz überfallen wurde. Die Aktion löste die letzte Etappe im Kampf für die nationale Befreiung aus. Das Museum zeigt persönliche Gegenstände der Angreifer, einen Teil der verwendeten Waffen und Fotos des historischen Ereignisses, sowie eine wertvolle Münzensammlung.

Nationalpark Baconao

Eines der schönsten Biosphärenreservate von Kuba. Es umfasst eine ausgedehnte Waldfläche, die dem Besucher zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Prähistorische Tal, das Museum für Landtransport, die Große Lagune Baconao, den Daiquirí-Strand und den Aussichtspunkt La Gran Piedra bietet, welcher sich auf der Ruine einer französischen Kaffeeplantage befindet.

Padre Pico

Diese ist ohne Zweifel eine der bekanntesten Straßen der Stadt. Sie stellt einen fantastischen natürlichen Aussichtspunkt dar und ist die einzige Treppenstraße Kubas. Außerdem bildet sie die Grenze zwischen der Ober- und der Unterstadt von Santiago de Cuba und verläuft bergab bis zum Tivolí-Viertel, dem Schauplatz par excellence für den berühmten Karneval von Santiago.

Sanktuarium von El Cobre

Das Heiligtum der Madonna der Barmherzigkeit (Virgen de la Caridad) von El Cobre, Schutzpatronin von Kuba, befindet sich 27 km vom Stadtzentrum entfernt in einem Minenarbeiterdorf, das 1830 gegründet wurde. Die Basilika steht auf einem sanft abfallenden Hügel und beherbergt in ihren Vitrinen Opfergaben wie die Medaille, die der Schriftsteller Ernest Hemingway als Nobelpreis für Literatur im Jahre 1954 erhalten hatte. Die Madonna der Barmherzigkeit von El Cobre wurde 1998 von Papst Johannes Paul II. während seines Besuchs in Kuba gekrönt. Jedes Jahr am 8. September, der Tag ihrer Entdeckung, kommen Tausende von Pilgern, um ihren Dank zu bekunden oder der verehrten Madonna eine Bitte vorzutragen.

Sierra Maestra

Großer Nationalpark mit einer Ausdehnung von rund 38.000 Hektar über die Provinzen Granma, Santiago de Cuba und Guantánamo. Hier befindet sich nicht nur die höchste Erhebung der Insel, der Pico Turquino (1.974 Meter über Meeresspiegel), sondern auch die Gipfel Pico Cuba, Caracas und Magdalena, die sich für Bergsteiger eignen. Von besonderem Interesse für Besucher ist ein Ort, der als El Saltón-Cedrón bekannt ist und sich ideal für Ökotourismus und Wellnesstourismus anbietet.

Tropicana Santiago

Das Kabarett Tropicana Santiago bietet jede Nacht die Show «Reise in die Karibik». Sie erzählt, wie Santiago ist, die karibischste Stadt Kubas, vom Einfluss Haitis mit seinen französischen Überlieferungen und seinem vudú, von Santo Domingo mit dem merengue, Jamaika mit dem Reggae und Puerto Rico mit der plena. Die moderne Einrichtung wurde mit traditionellen Elementen neu gestaltet, die mit der üppigen und exotischen natürlichen Vegetation harmoniert.

DAS NACHTLEBEN IN SANTIAGO DE CUBA

Wenn die Sonne im Osten der Insel untergeht, bereitet sich die Stadt Santiago darauf vor, die gewohnte Lebensfreude ihrer Bewohner auszuleben. An jeder Ecke ist Platz für improvisierte, lebhafte Gespräche oder für gelegentlichen Chorgesang.
Besucher können auch Orte für die abendliche Unterhaltung finden. Das beliebte Casa de la Trova ist der Inbegriff der traditionellen kubanischen Musik im reinsten Stil von Santiago. Der Iris Jazz Club indessen lockt durch seine Konzerte und sein ausgezeichnetes Ambiente. Für die Tänzer ist das Cabaret Tropicana Santiago eine sehr empfehlenswerte Wahl.
An der Avenida de las Américas erwartet Sie das Hotel Meliá Santiago de Cuba mit einer Terrasse und Panoramablick auf die Stadt. Freuen Sie sich auf einen ruhigen Abend in der einladenden Bello Bar. Sein Festsaal „Santiago Café“ ist für alle, die nach ein paar Stunden guter Musik und Unterhaltung suchen, die perfekte Wahl.

Um Santiago de Cuba zu genießen

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